Die Unternehmensidentität (Corporate Identity/CI) ist bestehend aus visueller Erscheinung (Corporate Design/CD),

Worten (Corporate Communication/CC) und Taten/Verhalten (Corporate Behaviour/CB). Es handelt sich dabei wie um einen Fingerabdruck bei einem Menschen.

Es bietet auf Basis der Unternehmensphilosophie die Möglichkeit alle Handlungsinstrumente in einen einheitlichen Rahmen nach innen und nach aussen zur Darstellung zu bringen und damit die langfristigen Unternehmensziele zu erreichen. Für die Entwicklung einer Corporate Identity ist eine klare Markenpositionierung abgeleitet von der Markenidentität Voraussetzung.

Da die Unternehmensidentität oder eben die Corporate Identity vorallem auch gelebt werden muss (Corporate Behaviour) für in der ganzen Thematik zwingend eine Auseinandersetzung mit der Marke statt. Haben sie Fragen oder Unklarheiten zu den Wirkungszusammenhänge rund um die Unternehmensidentität? In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen auf, wie sie ihr CI definieren können und damit ihrer Unternehmung mehr Profil verleihen und letztlich erfolgreicher machen.

 

CORPARATE DESIGN

Ein wichtiger Grundsatz des Corporate Designs – wie auch des industriellen Designs allgemein – ist die Regel Form folgt Funktion. Neben der Wiedererkennbarkeit muss der praktische Nutzen gewährleistet sein. Eine Hausschrift etwa sollte nicht nur wiedererkennbar, sondern auch gut lesbar sein. Zudem sollte sie keine zusätzlichen Probleme schaffen – etwa im Layout oder Übersetzungsworkflow oder bei der Weitergabe an Kunden. Das Corporate Design stellt eine Leitlinie dar, mit der im Rahmen der Unternehmenskommunikation ein einheitliches Auftreten gewährleistet werden soll. Hier muss wie bei allen Unternehmensentscheidungen die Bedeutung und Wichtung sorgfältig abgewogen werden.

Um eine möglichst effiziente Implementierung eines Corporate Designs gewährleisten zu können, werden die einzelnen visuellen Basiselemente sowie exemplarische Anwendungen in Form eines Corporate-Design-Handbuchs dokumentiert und den Nutzern (wie Mitarbeitern, Partnern, Druckereien, Werbeagenturen) zur Verfügung gestellt. Dabei sollte der Leitliniencharakter im Vordergrund stehen (Beispiel: Coca-Cola-Flasche – im Laufe der Jahrzehnte deutliche Veränderungen bei bleibender Wiedererkennung).

Anwendung finden Elemente des Corporaten Design bei:

  • Internetauftritt
  • Briefpapier
  • Visitenkarten
  • Stempel
  • Flyer, Plakate
  • Banner, Schilder, Fahnen
  • Werbematerialien
  • Außenauftritte allgemein (Mitarbeiterbekkleidung, usw.)

 

NAMENSFINDUNG UND WERBESLOGANS

Finden Sie mit uns den richtigen Namen für Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte und Dienstleistungen sowie den passenden Werbeslogan dazu.

Die Namensfindung (Naming) stellt für Existenzgründer eine grundsätzliche Entscheidung dar, da der Name eines Unternehmens einen maßgeblichen Einfluss auf die Identität eines Unternehmens hat.

Auch wenn eine spätere Namensänderung grundsätzlich möglich wäre, ist sie nur unter gewissen Umständen zu empfehlen. Denn da der Name eines Unternehmens Teil der Corporate Identity ist, wird von einer Namensänderung der gesamte Unternehmensauftritt beeinflusst. Dies kann beispielsweise bei einem gut funktionierendem Empfehlungsmarketing zu Mißverständnissen oder einem Imageverlust führen.

Namen müssen bei einer Existenzgründung für viele Dinge gefunden werden, neben dem Firmennamen sind häufig auch Namen für einzelne Produkte und Leistungen notwendig. Je nach Leistungsangebot und Marktgegebenheiten können Bezeichnungen für einzelne Produkte oder Leistungsbereiche für Kunden sogar von größerer Bedeutung sein als der eigentliche Name des Unternehmens. Grundsätzlich gilt auch hier, dass die Namensfindung mit der Zielsetzung stattfinden sollte, zum harmonischen Gesamtbild der Corporate Identity beizutragen. 

 

MARKENPOSITIONIERUNG 

einen Leuchtturm für die Marke bauen

Die Markenpositionierung schafft einen Fokus für Marken. Man muss mit einem kurzen und prägnanten Satz sagen können, wofür eine Marke steht, was sie von Wettbewerbern abgrenzt und warum Kunden die eigene Marke präferieren sollen. Points of Parity und Points of Difference sind zu bestimmen. Dies fällt schwer, weil man sich beschränken muss auf ganz wenige, relevante Merkmale.

Zudem verfügen viele Marken nicht wirklich über Besonderheiten, die man zur Positionierung nutzen könnte. Ebenso ist die Ermittlung relevanter Bedürfnisse und Wünsche der Kunden nicht immer einfach, so dass die Abgrenzung von der Konkurrenz leichter gesagt als getan ist.

Die Markenpositionierung ist die Schnittstelle zur Umsetzung. Da sich an der Markenpositionierung die Umsetzung in konkrete Maßnahmen (Produkt, Kommunikation usw.) ausrichtet, ist die Bestimmung der richtigen Position essentiell für den Markenerfolg. Zudem muss die gewählte Position auch wahrnehmbar, eigenständig und integriert vermittelt werden, damit ein Beitrag für den Erfolg der Marke gewährleistet werden kann.

hosTTake - hosting with Style begleitet den Prozess zur wirksamen Markenpositionierung mit bewährten Methoden und Know how, damit Unternehmen nicht in die Umsetzungsfalle tappen, sondern einen Leuchtturm in den Köpfen der Kunden verankern und dadurch ein starkes und klares Markenimage aufbauen.

 

MARKENWERTE

Grundlage für jede Markenstrategie sind die Werte, Denn Marken sind mehr als nur Logos, Claims und Farben. Marken vermitteln Werte. In Marken erkennen wir Eigenschaften, Vorstellungen, die wir mit uns selbst verbinden. Sie prägen unseren Alltag, beeinflussen unsere Ansichten und steuern unser Verhalten.

Das Bild, das wir von einer Marke haben, entsteht nicht zufällig. Es ist das Resultat der Verarbeitung von Erfahrungen, rationalen Abwägungen und emotionalen Empfindungen. D.h. die Markenbilder, die wir haben, entstehen in unserem Kopf. Deshalb muss es das Ziel einer jeden Markenstrategie sein, relevante Markenwerte zu entwickeln, um eine einzigartige und unverwechselbare Markenidentität zu erschaffen.

 

MARKENARCHITEKTUR

Im Hinblick auf die Markenarchitektur lassen sich zwei Arten von Beziehungen unterscheiden. Statische Markenstrategien betrachten die isolierte Beziehung zwischen einer Marke und der Leistung, während die dynamische Architektur eine simultane Betrachtung mehrerer Marken zulässt und auf Entscheidungen be- züglich der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen ausgerichtet ist.

Zu den statischen Markenstrategien zählen:

  • Breite der Markenstrategie
  • Tiefe der Markenstrategie 


Die Breite der Markenstrategie gibt an, wieviele Produkte unter einer Marke vermarktet werden. Grundsätzlich lassen sich drei Idealtypen unterscheiden:

  • Einzelmarke (= Produktmarke, = Monomarke)
  • Familienmarke (= Produktgruppenmarke, = Rangemarke)
  • Dachmarke (= Programmmarke, = Unternehmensmarke)

Die Tiefe der Markenstrategie wiederum bezieht sich darauf, wieviele Marken in einem Leistungsbereich Verwendung finden.

Grundsätzlich lassen sich zwei Alternativen unterscheiden:

  • Einmarkenstrategie
  • Mehrmarkenstrategie

Bei einer Mehrmarkenstrategie werden mehrere selbstän-dige Marken parallel geführt, wobei diese folgende Merkmale erfüllen müssen:

  • Verwendung im gleichen Leistungsbereich
  • Unterscheidbarkeit anhand zentraler Merkmale
  • Getrennt wahrgenommener Auftritt aus Nachfragersicht

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